E – Prüfungen

DIE PRÜFUNG VON ORTSVERÄNDERLICHEN ELEKTROGERÄTEN NACH DGUV VORSCHRIFT 3

In Deutschland ist sie Pflicht und mittlerweile fester Bestandteil im Sicherheitskonzept der meisten Firmen: Die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln gem. DGUV Vorschrift 3. Vielen ist sie noch als E-Check oder BGV A3-Prüfung geläufig. Ob Kaffeemaschine, Monitor oder Handbohrmaschine – grob gesagt muss alles, was einen Stecker hat, geprüft werden. Was bei der Sicherheitsprüfung wichtig ist und wie sie funktioniert, erfahren Sie hier:

  1. Welche elektrischen Betriebsmittel müssen geprüft werden?
  2. Wie wird die Prüfung ortsveränderlicher Geräte durchgeführt?
  3. Wie oft müssen ortsveränderliche Elektrogeräte geprüft werden?
  4. Wer darf ortsveränderliche Betriebsmittel prüfen?
  5. Prüfung mit Arbeitsschutz-Arnold Prüfservice

WELCHE ELEKTRISCHEN BETRIEBSMITTEL MÜSSEN GEPRÜFT WERDEN?

Laut §2 (1) der DGUV Vorschrift 3 sind “elektrische Betriebsmittel im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift alle Gegenstände, die als ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie (z.B. Gegenstände zum Erzeugen, Fortleiten, Verteilen, Speichern, Messen, Umsetzen und Verbrauchen) oder dem Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von Informationen (z.B. Gegenstände der Fernmelde- und Informationstechnik) dienen.”

Gewöhnlich wird in folgende Kategorien unterteilt:

  • Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel
  • Ortsfeste, elektrische Betriebsmittel
  • Elektrische Anlagen
  • Elektrische Maschinen

ORTSVERÄNDERLICHE ELEKTRISCHE BETRIEBSMITTEL

Unter ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel fallen elektrische Geräte, die sich leicht an einen anderen Platz bringen lassen. Etwas vereinfacht gesagt sind alle elektrischen Geräte mit Stecker, die nicht verbaut sind und weniger als 23 kg wiegen, ein ortsveränderliches Betriebsmittel und muss nach DGUV-V3 geprüft werden.

Beispiele für ortsveränderliche Betriebsmittel sind:

  • Büro-Geräte: Computer, Monitore, Drucker, Stehleuchten
  • Elektrische Werkzeuge & Maschinen: Bohrmaschinen, Stichsägen, Kabeltrommeln
  • Haushaltsgeräte: Staubsauger, Kaffeemaschinen, Wasserkocher

WIE WIRD DIE PRÜFUNG ORTSVERÄNDERLICHER GERÄTE DURCHGEFÜHRT?

Alle Betriebsmittel werden einer Einzelprüfung unterzogen. Die Prüfung umfasst folgende drei Schritte, die auch in den DIN VDE-Bestimmungen festgehalten sind:

  • Besichtigen: Sichtprüfung auf Beschädigungen oder unsachgemäße Verwendung (z. B. sichtbarer Kabelbruch)
  • Erproben: Funktionsprüfung
  • Messen: Durchführung der vorgeschriebenen Messungen

Für die elektrische Überprüfung werden beim Arbeitsschutz Arnold kalibrierte Messgeräte verwendet. Dadurch garantieren wir Ihnen zuverlässige und korrekte Messwerte. U. a. werden beim E-Check folgende Messungen durchgeführt:

  • Schutzleiterwiderstand
  • Isolationswiderstand
  • Schutzleiterstrom
  • Berührungsstrom
  • Ersatzableitstrom (alternativ)

In §2 (2) schreibt die DGUV Vorschrift 3 vor, nach welchen Regeln die Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel zu erfolgen hat: “Elektrotechnische Regeln im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind die allgemein anerkannten Regeln der Elektrotechnik, die in den VDE-Bestimmungen enthalten sind, auf die die Berufsgenossenschaft in ihrem Mitteilungsblatt verwiesen hat.”

Für die ortsveränderlichen Betriebsmittel entspricht dies der VDE 0701-0702.

WIE OFT MÜSSEN ORTSVERÄNDERLICHE ELEKTROGERÄTE GEPRÜFT WERDEN?

Ihre ortsveränderlichen Elektrogeräte müssen Sie vor der ersten Inbetriebnahme und nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme prüfen bzw. prüfen lassen. Anhand einer Gefährdungsbeurteilung sind die Prüffristen für die Wiederholungsprüfungen festzulegen. Die DGUV V3 gibt als Richtwert eine Prüffrist von 6 Monaten vor (auf Baustellen 3 Monate). Bei einer Fehlerquote unter 2 % bei den Prüfungen kann die Prüffrist aber verlängert werden.

Als Maximal-Richtwerte gibt die DGUV Vorschrift 3 vor:

  • 1 Jahr in Fertigungsstätten, Werkstätten, auf Baustellen oder unter ähnlichen Bedingungen
  • 2 Jahre in Büros oder unter ähnlichen Bedingungen

In der Gefährdungsbeurteilung kann eine individuelle Frist festgelegt werden – die Empfehlungen sind in der Regel jedoch ein guter Ausgangspunkt.

Laut Betriebssicherheitsverordnung müssen Sie als Unternehmer und Betreiber dafür sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden. Die Konsequenzen einer fehlenden Überprüfung können im Schadensfall gravierend sein.

WER DARF ORTSVERÄNDERLICHE BETRIEBSMITTEL PRÜFEN?

Die Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel muss von Elektrofachkräften (EFK) durchgeführt werden. Bei Verwendung geeigneter Mess- und Prüfgeräte können auch elektrotechnisch unterwiesene Personen (EUP) die Prüfungen unter Aufsicht einer EFK durchführen.

DAS KONZEPT MIT ARBEITSSCHUTZ ARNOLD PRÜFSERVICE

Arbeitsschutz Arnold Prüfservice arbeitet mit einem ganzheitlichen Prüfkonzept. Das Ziel der Prüfer ist es dabei, Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz sicherzustellen. Wenn das elektrische Gerät die Prüfung besteht, erhält es eine Prüfplakette mit dem nächsten Prüfdatum. Nach Auftragsabschluss erhalten Sie für jedes Betriebsmittel ein gerichtsfestes Prüfprotokoll bzw. ein Fehlerprotokoll für defekte Betriebsmittel. Damit sind Sie rechtlich und versicherungstechnisch abgesichert. Selbst wenn es unglücklicherweise zu einem Schadensfall oder Unfall kommt, sind Sie mit den Dokumenten von Arbeitsschutz Arnold auf der sicheren Seite.

Prüfen Sie Ihre ortsveränderlichen Elektrogeräte nach DGUV V3 zuverlässig und sicher mit Arbeitsschutz Arnold Prüfservice.

Freuen Sie sich auf:

  • Ihr lokales Prüf- und Beratungsteam.
  • Ihren persönlichen Sicherheitsberater, der mit Ihnen telefonisch oder vor Ort ein Konzept individuell für Sie erstellt
  • Ihren Projektleiter, der mit Ihnen die Prüfungen vor Ort plant und koordiniert
  • Ihre kompetenten Prüftechniker, die Experten für DGUVV3-Prüfungen sind
  • ein Prüfkonzept, dass sich auf Ihre Anforderungen maßschneidern lässt
  • die Kennzeichnung der Betriebsmittel mit einer langlebigen Prüfplakette
  • eine gerichtsfeste Dokumentation bzw. ein Fehlerprotokoll, die Ihnen nachhaltige Sicherheit bietet

Über die Prüfungen hinaus unterstützen wir Sie gern bei folgenden Aufgaben:

  • Gefährdungsbeurteilungen gemäß TRBS 1111 erstellen
  • Inventarisierung der Betriebsmittel – eine Liste über alle elektrischen Betriebsmittel

UND WAS KOSTET DAS GANZE ?

Ihr Interesse freut uns und wir besprechen gern mit Ihnen, wie die Prüfungen bei Ihnen aussehen können und welche Kosten auf Sie zukommen. Am schnellsten geht es über folgende Wege:

  • Sie schicken uns Ihre Anfrage über das Kontaktformular unterhalb – Ihr Sicherheitsberater ruft Sie umgehend zurück!
  • Rufen Sie uns an und sprechen Sie direkt mit Ihrem Sicherheitsberater.